Wer Ahnung hat muss keinen Meinungen mehr folgen

Ich will, dass du verstehst, selbständig umsetzen kannst und mich letztlich nicht mehr brauchst.

 

Ich bin seit über 30 Jahren Hundetrainerin und trotzdem lerne immer noch jeden Tag dazu. Mit jedem Hund. Jedem Mensch. Jedem Team das sich mir anvertraut.

 

Auch ich habe in meinen Anfängen mit starren Methoden gearbeitet, habe die Phase von "du musst der Chef sein" durchlaufen und diesen Mythos im Brustton der Überzeugung vertreten.

 

Heute bin ich deutlich wissender. Und deutlich demütiger zu behaupten, ich hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Dank meiner Ausbildung als Trainingsspezialistin Hund durfte ich mir erarbeiten und erfahren, wie Hunde lernen. Seit jetzt über 9 Jahren trainiere ich jeden Montag mit den Hunden meiner Kunden unterschiedliche Aufgaben. Ich. Alleine. Ohne Besitzer. Um meine eigenen Fähigkeiten als Trainer zu verbessern und - nach wie vor - immer noch mehr zu lernen über diese faszinierenden Fähigkeit der Hunde uns zu lesen und rasend schnell zu lernen.

Wenn wir klar und erkennbar sind.

 

Meine größte Erkenntnis?

  • Kein Hund lernt wie der andere
  • Nicht alles, was gelernt aussieht ist auch schon wirklich verstanden. So mancher Hund hat mir gezeigt, dass "man" ihm ganz schnell etwas völlig anderes beibringen kann als man glaubt
  • Wenn du kleinschrittig und strukturiert trainierst, wirst du die besseren Ergebnisse erzielen. Es geht auch anders. Klar. Dauert aber deutlich länger und das Ergebnis ist immer ein Lotteriespiel.

Nicht zuletzt habe ich eines verstanden:

Es ist fast nie der Hund, der den Erfolg limitiert, sondern meist die Grenzen  meiner eigenen Fähigkeit, ihm das zu vermitteln, was ich will. 

 

Die Ausbildung als Trainingsspezialist hat mich demütig und vorsichtig im Umgang mit "Strafen" gemacht.

Nein, ich bin nicht antiautoritär aufgestellt. Ich bin konsequent aufgestellt.

 

Ich behaupte auch nicht, dass ich nur über positive Verstärkung trainiere.

Training muss alltagstauglich bleiben, aber auch fair gegenüber dem Hund. 

Ich bin ehrlich: In der Erziehung oder Ausbildung werdet ihr vermutlich nicht gänzlich ohne Grenzen und auch einmal unschöne Konsequenzen auskommen. Vor jeder unschönen Konsequenz (keine Schmerzreize oder starke Bedrohungen) MUSS ABER, meiner Meinung nach, ein für den Hund nachvollziehbarer, positiv belohnter Trainingsaufbau stehen.

 

Dank meiner Arbeit und ständigen Übung mit den Uni-Hunden verstehe ich viel tiefgehender, welche Mechanismen das Lernen deines Hundes im Training und im Alltag beeinflussen. Durch meine projektbezogene Arbeit in der vergleichenden Verhaltensforschung ist mein Auge sehr geschult, die Körpersprache der Hunde in allen Feinheiten zu lesen. Das hilft mir Situationen sehr frühzeitig zu erkennen und lenken. 

 

Was bringt das dir?
Genau diese Kompetenzen will und werde ich dir vermitteln.

Weil ich will, dass du mich am Ende unserer Zusammenarbeit nicht mehr brauchst.

 

Natürlich in erster Linie, weil dein Problem gelöst ist.
Aber auch, weil du

  • Wissen gesammelt hast darüber, wie dein Hund lernt
  • Zusammenhänge zwischen Aktionen und Reaktionen schneller erkennst, besser verstehst

und somit künftig

  • selbständig, selbstsicher und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen kannst, solltet du mit deinem Hund vor neue Herausforderungen gestellt werden.

Kritische Fragen sind mir herzlich willkommen. Weil es spannend ist, weil ich nur von dir lernen kann, vor allem aber, weil ich will, dass du  nicht blind meinen Vorgaben folgst. Ich will, dass du verstehst und hinter dem stehst, was du tust. 

 

Ich freue mich auf dich, deinen Hund und unseren gemeinsamen Weg.